Was darf in den Bauschuttcontainer?

Rein mineralisch – warum schon eine Tapetenrolle die Ladung teuer macht.

3 Min. Lesezeit

Bauschutt ist eine reine, mineralische Fraktion. Nur so kann das Material aufbereitet und günstig entsorgt werden.

Schritt für Schritt

1

Erlaubt

Beton, Ziegel, Mauerwerk, Fliesen, Keramik, Estrich, Naturstein, Mörtelreste, Waschbecken und WC ohne Zubehör.

2

Nicht erlaubt

Gips und Rigips, Holz, Kunststoff, Folien, Dämmung, Tapeten, Metall, Kabel, Farbreste, Dachpappe, Asbest.

3

Bei Mischung

Sobald Fremdstoffe enthalten sind, wird die Ladung als Baumischabfall abgerechnet – deutlich teurer.

Tipps aus der Praxis

  • Stellen Sie eine Big Bag oder Tonne für Störstoffe direkt neben den Container.
  • Bei größeren Abbrüchen zwei Container parallel nutzen: Bauschutt und Baumischabfall.

Häufige Fehler

  • Rigipsplatten in den Bauschutt werfen – Gips ist sulfathaltig und macht die Fraktion unbrauchbar.
  • Reste von Dämmmaterial unter dem Bauschutt verstecken.

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